Nachrichten aus Bulgarien

Bis Ende des Jahres werden Verkehrskameras die Fahrzeuggeschwindigkeiten aufzeichnen.

Die Geschwindigkeitsübertretungen werden ab Ende des Jahres von Verkehrskameras aufgezeichnet.

Die amtierende Ministerin für regionale Entwicklung und öffentliche Arbeiten Bulgariens, Violeta Koritarowa, gab bekannt, dass die Kameras des TOL-Systems bis Ende des Jahres einsatzbereit sein werden, um Geschwindigkeitsübertretungen auf den Straßen des Landes zu erfassen. Diese Maßnahmen zielen auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit ab, und laut Ministerin werden die Kameras automatisch arbeiten und Geschwindigkeitsübertretungen aufzeichnen.

Ministerin Koritarowa betonte auf einer Konferenz in Plowdiw die Bedeutung dieses Schrittes, insbesondere im Hinblick auf das kürzlich geänderte Straßenverkehrsgesetz. Die Änderungen konzentrieren sich auf die Ermittlung und Überwachung der durchschnittlichen Fahrzeuggeschwindigkeit, wodurch die Einhaltung der Verkehrsregeln auf langen Straßenabschnitten verbessert wird.

«Wir haben das Konzept der «Durchschnittsgeschwindigkeit» eingeführt, das es uns ermöglicht, Verstöße effektiver zu erfassen, und dies sollte zu einer Verringerung der Unfälle führen», sagte Koritarova.

Sie eröffnete außerdem die zweitägige Konferenz «Vision 0», die der Verkehrssicherheit gewidmet ist. Hauptziel der vom Bulgarischen Verband der Verkehrssicherheitsindustrie organisierten Veranstaltung ist es, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren.

Die Ministerin betonte, dass die Instandhaltung und der Ausbau der Straßeninfrastruktur ein Schlüsselelement für die Verkehrssicherheit darstellen. Laut ihren Angaben wirkt sich die Verbesserung des Straßenzustands direkt auf die Reduzierung von Unfällen aus. Sie merkte zudem an, dass bereits ein Rückgang der Verkehrsunfallzahlen zu verzeichnen sei, was eine positive Entwicklung darstelle.

«Wir sehen, dass der Rückgang der Verkehrsunfälle Realität wird, und unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass es keine Opfer mehr auf den Straßen gibt», sagte Koritarova.

Im Gespräch mit Journalisten ging die Ministerin auch auf die Vignettenpreise für 2025 ein. Sie versicherte, dass im nächsten Jahr keine wesentlichen Preiserhöhungen zu erwarten seien. «Wir erwägen, die Preise auf dem aktuellen Niveau zu belassen», fügte sie hinzu.

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