Was ändert sich für Reisende, wenn Rumänien und Bulgarien dem Schengen-Raum beitreten?
Bulgarien und Rumänien treten am 31. März dem Schengen-Raum bei.
Am 31. März treten Rumänien und Bulgarien dem Schengen-Raum bei, der es 400 Millionen Bürgern ermöglicht, sich frei zwischen den Mitgliedsländern zu bewegen.
Die beiden Länder traten der EU bereits 2007 bei, aber da sie nicht Teil der grenzfreien Zone waren, mussten Reisende bei der Einreise weiterhin ihre Pässe vorlegen.
Im Jahr 2024 werden die Grenzkontrollen zwischen den beiden Ländern vereinfacht. Hier erfahren Reisende nach Rumänien und Bulgarien alles Wichtige zu diesen Änderungen.
Benötigt man einen Reisepass zur Einreise nach Rumänien und Bulgarien?
Wenn Rumänien und Bulgarien dem Schengen-Raum beitreten, wird es für Reisende einfacher, diese beiden Länder zu besuchen.
Im Dezember kündigten die Innenministerien beider Länder die Abschaffung einiger Grenzkontrollen an.
Reisende, die aus anderen Schengen-Staaten auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, müssen bei der Ankunft ihren Reisepass nicht mehr vorzeigen. Das bedeutet, dass Passagiere auf Flügen, Kreuzfahrten und Fähren keinen Sicherheitskontrollen mehr unterzogen werden.
Wer jedoch mit dem Auto, Zug oder Bus nach Rumänien und Bulgarien reist, muss weiterhin einen Ausweis mitführen, da die Bestimmungen für den Grenzübertritt über Land noch nicht festgelegt sind. Grund dafür ist ein Veto Österreichs.
«Es muss eine neue Entscheidung getroffen werden, um ein Datum für die Abschaffung der Landgrenzkontrollen festzulegen», heißt es auf der Website des Europäischen Rates.
In welche europäischen Länder kann man ohne Reisepass einreisen?
Kroatien war 2022 das letzte Land, das dem Schengen-Raum beigetreten ist.
Jährlich werden 1,25 Milliarden Reisen innerhalb dieser Zone unternommen, und täglich überqueren 3,5 Millionen Menschen die Grenzen der teilnehmenden Länder.
Ohne Rumänien und Bulgarien umfasst der Schengen-Raum 27 Länder. 23 davon sind EU-Mitgliedstaaten, und vier sind assoziierte Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation: Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein.



