Brüssel liegt in Europa an erster und Barcelona an zweiter Stelle, was die Anzahl der Raubüberfälle angeht (Karte).
Laut dem jüngsten Eurostat-Bericht über Straßenkriminalität verzeichnet die katalanische Hauptstadt 326 Raubüberfälle pro 100.000 Einwohner und liegt damit an erster Stelle in Bezug auf die Anzahl der Raubüberfälle.

Etwas gestohlen zu bekommen ist schon schlimm genug. Aber etwas mit Gewalt gestohlen zu bekommen, ist eine sehr unangenehme und manchmal traumatische Erfahrung.
Eurostat definiert Raub als Diebstahl unter Anwendung von körperlicher Gewalt, einer Waffe oder Androhung von Gewalt. Belgien, Schweden, Spanien, England und Portugal führen die Liste der Länder mit den höchsten Raubraten in Europa an. Spanien ist mit Städten wie Barcelona, Melilla, Ceuta und Madrid in den zehn am stärksten benachteiligten Städten prominent vertreten.
Die niedrigsten Raubüberfallraten werden vor allem in Osteuropa beobachtet: Bulgarien, Polen, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Estland sowie Island und Norwegen. Die niedrigsten Raubüberfallraten weist Albanien auf.
Bitte beachten Sie, dass die Eurostat-Daten auf Polizeiberichten der einzelnen Länder basieren. Die Dunkelziffer der Raubüberfälle kann von Land zu Land variieren. Dies bedeutet, dass die tatsächliche Raubrate in manchen Gebieten höher sein kann.
Raub wird von Eurostat als Diebstahl unter Anwendung von Gewalt, einer Waffe oder durch Drohung definiert, beispielsweise durch einen Überfall (z. B. auf eine Bank, ein Geschäft oder einen Lieferwagen). Raub unterscheidet sich von Diebstahl (bei dem keine Gewalt angewendet wird) und Körperverletzung (bei der kein Diebstahl vorliegt).


